Freitag, 25. September 2015

Die verkehrte Welt der Nationalisten

Die EU bezeichnen sie als "Völkerkerker", weil sich alle frei bewegen dürfen ....................


............... und wenn sie in abgegrenzte Territorien gesperrt werden, dann nennen sie das "Freiheit".

Kein Mensch, der über Verstand und rationale Vernunft verfügt, wird die dahinter stehende Logik nachvollziehen können.

Donnerstag, 20. August 2015

Vielfalt braucht Mischung

So sieht unser schönes, buntes und vielfältiges Europa aus:


Und das ist das, was die Nationalisten daraus machen wollen:


Können vernunftbegabte Menschen wirklich so etwas wollen?




Samstag, 13. Juni 2015

Hervorragend geschrieben, aber für einen durchschnittlichen Krone Leser wahrscheinlich zu komplex. Aber es ist die Wahrheit, die man gar nicht oft genug wiederholen kann.

Ein Artikel von Robert Menasse


Freitag, 27. Dezember 2013

Das gefährlichste Ungeheuer.

Das schrecklichste und gefährlichste Ungeheuer, das sich Menschen
jemals ausgedacht haben ist die Nation. Der geistige Urheber des ersten Weltkrieges, Franz Conrad von Hötzendorf formulierte es so: "Individuen zählen nicht, Nationen kämpfen um ihre Existenz und existieren, um zu kämpfen" Die Nation erhebt damit den Anspruch, in ihrem Überlebenskampf den Menschen nicht nur seines Besitzes sondern auch seiner Menschenwürde seiner und körperlichen Unversehrtheit zu berauben um ihn danach der Hilflosigkeit preiszugeben. Warum es immer noch Leute gibt, die den Nationalstaat als Hort der Geborgenheit ansehen, bleibt rätselhaft und aufklärungsbedürftig.

Sonntag, 1. September 2013

Nur ein Individuum kann souverän sein

Mir wäre es lieber, man würde endlich mal mit der Verlogenheit der "Souveränität der Völker" aufhören. Das Volk ist weder ein  Subjekt noch ein Individuum, sondern eine inhomogene Masse. Und eine solche kann weder einen Willen noch eine Meinung haben und damit auch nicht souverän sein. Souverän kann  nur ein Individuum sein und diese Souveränität ist, je nach dem Grad der Souveränität des jeweiligen Staates mal mehr und mal weniger eingeschränkt. Im Wesentlichen gilt: Je größer die Souveränität des Staates umso geringer ist die Souveränität des Individuums.
Das typische Beispiel dafür durften wir ja am 20. Jänner erleben, als sich eine große Gruppe alter Schnabeltässler erfrechte, den jungen Menschen einen Teil ihrer Souveränität zu entziehen.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Nationalität als Vorstufe der Bestialität; Wie man aus Menschen Bestien macht.



Und all die Menschen, die niemals etwas anderes gewesen waren als Österreicher, in Tarnopol, in Sarajewo, in Wien, in Brünn, in Prag, in Czernowitz, in Oderburg, Troppau, niemals etwas anderes als Österreicher: sie begannen nun, der "Forderung der Zeit" gehorchend, sich zur polnischen, tschechischen, ukrainischen, deutschen, rumänischen, slowenischen, kroatischen "Nation" zu bekennen - und so weiter.
(Joseph Roth)

Freitag, 21. Juni 2013

Der gefährliche Aggressor



Mindestens 4 mal schlug er im vergangenen Jahrhundert zu. Zuletzt zertrümmerte er in den 90er Jahren Jugoslawien, was hunderttausende Opfer und noch viel mehr seelische Wunden nach sich zog. Dabei war dies gar kein unabwendbares Ereignis, wie so oft behauptet wurde, sondern wäre durchaus vermeidbar gewesen, wäre man dem Aggressor frühzeitig genug entgegengetreten. Dann könnten wir heute zwischen München und Athen mit dem ICE fahren.

Aber der bösartigste und gefährlichste aller Aggressoren ist leider immer noch nicht tot - es ist der Nationalismus. Und er sitzt nicht jenseits von imaginären Grenzen anderer Staaten, sondern ist mitten unter uns. Mitunter begegnet er uns tagtäglich in Gestalt von oberflächlich sehr netten Menschen.

Wie man ihm wirksam Einhalt gebieten kann, darüber gibt es sehr kontroversielle Ansichten. Aber gerade diese Kontroversen machen den Aggressor oft stärker als er tatsächlich ist. Ein koordiniertes Vorgehen erscheint daher vonnöten.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Die wahren Helden blieben ungeehrt.

Heldenverehrung spielte im Nationalismus immer eine große Rolle und bis zum heutigen Tage gibt es kaum wo ein Dorf, das nicht mindestens ein "Heldendenkmal" besitzt. Dabei kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen, daß kaum einer von Ihnen den Wunsch hatte, einen Heldentod zu sterben.
Daher ist es legitim, diesen Menschen ein Angedenken zu bewahren als das, was sie wirklich waren - OPFER EINER VERLORENEN ZEIT.

Sonntag, 6. Februar 2011

Die folgenschwere geistige Verirrung der Menscheit.

Wie alt die Erde ist, das können sich menschliche Gehirne nur schwer vorstellen. Die Menscheitsgeschichte dagegen ist relativ kurz und jener Zeitraum, den wir Geschichte nennen umfasst gerade mal die letzten 10000 Jahre.
Und die Nationalstaaten, die heute die globalen Kräfteverhältnisse bestimmen entstammen aus einer unglücklichen aber folgenschweren geistigen Verirrung der Menschheit vor gerade erst 150 Jahren mit dem damals einsetzenden Ende der Feudalstaaten.
Weil man nach dem Sturz der Feudalherrscher nicht wusste, wie man den Staat definieren sollte begann man ohne jedwede wissenschaftliche Grundlage damit, Nationen über Sprache, Religion oder Kultur zu definieren. Damit wurde das Unheil der Zwangshomogenisierung und Gleichschaltung der Individuen begründet und die meisten Menschen machten das alles noch mit Begeisterung mit. Und wer nicht mitmachen wollte wurde mit Repressalien dazu gezwungen oder kam gleich unter die Guillotine.
Und wenn es keine Einzelindividuen, sondern größere Gruppen waren, die sich der Homogenisierung widersetzten, wurden sie zur Assimilation oder zum Verlassen ihrer Lebensräume gezwungen. Die Grundlage für spätere Massenaussiedlungen und ethnische Säuberungen war damit geschaffen.
Der Irrsinn setzte sich fort und gipfelte letztendlich in den Bestiaslitäten der beiden Weltkriege mit ihren 100 Millionen Toten.
Danach erkannte man, daß der Nationalismus und die dadurch entstandenen Nationalstaaten die Wurzel des Übels gewesen sind. Ein sukzessiver aber konsequenter Abbau der nationalen Grenzen setzte ein, der uns eine lang andauernde Friedensperiode bescherte. Leider aber sieht es so aus, daß der Nationalismus noch lange nicht tot ist und gerade in Krisenzeiten kriechen deren Vertreter wieder aus ihren Löchern mit Heilsversprechungen, die sie niemals einlösen werden können und wollen.
Diese Entwicklung muß mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpft werden!
Arbeiten wir gemeinsam an der Überwindung des folgenschwersten Irrtums der Menschheitsgeschichte und wehren wir uns dagegen, zu Sklaven der Geschichte gemacht zu werden!